Erasmus-Widmann-Gymnasium
Im Schulzentrum West
Berliner Straße 16
74523 Schwäbisch Hall
 
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Konzept der

Hausaufgabenbetreuung am EWG

Grundsätzliches
  • Die Mentoren werden außerhalb der Schule ausgebildet und setzen sich mit dieser Ausbildung kritisch auseinander.
  • Die Mentoren werden für ihre Arbeit bezahlt.
  • Die Mentoren erhalten zusätzlich für ihre Arbeit eine Urkunde.

schülermentoren Logo

1. Allgemeines

  • Die teilnehmenden Schüler bleiben in ihren Klassenverbänden (betrifft Klassenstufe 6)
  • Pro Klasse werden Mentoren der Schülerzahl entsprechend zugeordnet. Ideal sind pro Mentor 3 bis 5 Schüler. Diese Mentoren bleiben immer der Klasse zugeordnet.
  • Die Hauptfächer sind durch jeweils einen Lehrer vertreten.
  • Es wird darauf geachtet, dass auch die Mentoren »spezialisiert« sind, d.h jeder ist für ein bestimmtes Fach besonders zuständig. Es gibt so viele Mentoren, dass sie sich im Wochenturnus abwechseln können, d.h. jeder Mentor ist alle zwei Wochen dran.
  • Sinnvoll ist es, wenn sich die Mentoren mit den entsprechenden Lehrern einmal pro Woche kurz zusammensetzen, um Aufgaben und eventuelle Probleme zu besprechen.
2. Durchführung
  • Die Hausaufgabenetreuung dauert 2 Schulstunden und ist fest in den Stundenplan integriert. Die erste Stunde ist ganz für die Hausaufgaben gedacht, in der 2. Stunde werden Lern-AGs angeboten, die in anderen festgelegten Klassenzimmern stattfinden.
  • Die Lern-AGs werden nach Bedarf angeboten, ihr Besuch ist verpflichtend, d.h. man kann pro Tag nur an einer Lern-AG teilnehmen.. Es ist möglich, auch während der zweiten Stunde in die Lern-AGs zu gehen, immer jedoch erst nach Erledigung der Hausaufgaben.
  • Das Material für die Lern-AGs wird von den Fachlehrern erstellt (z. B. Arbeitsblätter, Spiele …)
  • Angedacht ist, dass die Lehrer in den Lern-AGs zur Unterstützung der Mentoren anwesend sind.
  • Neben den Klassenzimmern für die Hausaufgabenbetreuung (pro Klasse 1 Zimmer) und den Räumen für die Lern-AGs steht den Schülern ein Stillarbeitsraum zur Verfügung, der von einem Lehrer (denkbar ist auch ein Mentor) beaufsichtigt wird. Hier kann man gezielt Vokabeln lernen, lesen oder sich auf Klassenarbeiten vorbereiten.

3. Konkrete Gestaltung der Betreuung
  • Zu Beginn der Stunde kontrollieren die Mentoren die Anwesenheit der Schüler. Auf ihrer Liste vermerken sie eventuelles Fehlen. Wer nicht an der Betreuung teilnehmen kann, muss sich entschuldigen, es sei denn sein Fehlen ist auch im Tagebuch vermerkt.
  • Dann werden alle Hausaufgaben an die Tafel geschrieben (Schüler). Jede erledigte Hausaufgabe wird auf einer Lernkarte eingetragen und vom Mentor als »erledigt« unterzeichnet.
  • m Zusätzlich befindet sich auf der Lernkarte eine Spalte für Lern-Ags (Hier wird eingetragen, wann einer an welcher Lern-AG teilgenommen hat, so kann auch hier kontrolliert werden, ob einer nur eine AG besucht. Er muss dann auch andere AGs besuchen. Die Hausaufgaben werden allein oder zu mehreren erledigt. Der Mentor beaufsichtigt und hilft.
  • Jeder Mentor sollte zumindest für sein Spezialfach das entsprechende Lehrbuch zur Verfügung haben.
  • Die Lehrer gehen sporadisch durch die Klassenzimmer. Wenn die Mentoren Probleme mit unwilligen Schülern haben, holen sie einen Lehrer zur Unterstützung. Ansonsten sind die Mentoren in erster Linie eigenverantwortlich.
  • Die Organisation und Verteilung der Mentoren auf die Klassen erledigen die Mentoren. Gewählt sind 2 Mentorensprecherinnen, die für die Organisation verantwortlich sind (auch die Mentoren vor der Schulleitung vertreten).
  • Die Mentoren haben Schließfächer, in denen sie die Lernkarten, Stempel, Klassenlisten, Mentorenlisten...) aufbewahren. Der Schlüssel hierfür hängt griffbereit im Lehrerzimmer.
  • Die Materialien befinden sich in Ordnern, geordnet nach Klassenstufen und Fächern. Sie werden zur Betreuung den Mentoren zur Verfügung gestellt.
  • Die Vertreter erstellen einen genauen Dienstplan für die Mentoren.
  • Auch ihre Anwesenheit wird dokumentiert und vom Lehrer überprüft (vgl. Lohn)
  • Es gibt bestimmte Regeln, an die sich Schüler und Mentoren halten. Diese wurden an einem Wochenende mit Lehrern und Mentoren erstellt.