Berufsorientierung am Gymnasium (BOGY)

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern!

Die Entscheidung für einen Beruf ist im Leben des Menschen von zentraler Bedeutung. Mit seinem Erziehungs- und Bildungsauftrag übernimmt das Gymnasium in Baden-Württemberg deine Mitverantwortung, die weit über den Raum Schule hinausgeht.

„Mit dem Prozess der Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium wird sichergestellt, dass die Schüler die im Bildungsplan Gymnasium festgelegten verbindlichen Bildungsstandards erfüllen“ und sie sind “Bestandteile des Unterrichts“. „Im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung erkunden die Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts, … in Wirtschaftsunternehmen, Verwaltungs-, Sozial- und Bildungseinrichtungen einschließlich Hochschulen sowie bei freiberuflich Tätigen Berufe und deren Umfeld.“ (Verwaltungsvorschrift vom 15. Juli 2004)

Die Schüler/Innen der Jahrgangsstufe 10 erhalten somit die Möglichkeit, eine Woche lang ein Berufsfeld ihrer Wahl in der Praxis kennen zu lernen. Es können nur solche Betriebe und Einrichtungen ausgewählt werden, in denen die Ziele der für das Gymnasium  vorgesehenen Praktika oder Erkundungen erreicht werden können und in denen den Schüler/Innen in einem für sie überschaubaren Bereich Einblicke in die Praxis ermöglicht werden. Grundsätzlich sollten die Schüler/Innen ihren Erkundungsplatz selbst suchen.

Einschränkungen gibt es, wenn ein Praktikum bei bei der Polizei angestrebt wird: Die Polizei darf nur Schüler akzeptieren, die über 1.60cm groß sind, keine stärkeren Sehschwächen, Allergien oder Übergewicht haben. Der Notenschnitt der Hauptfächer sollte nicht schlechter als 3,0 sein.

Die Berufserkundung für alle 10er SchülerInnen findet in der Zeit vom 01. April bis 05. April 2019 statt.

Nach der Erkundung verfassen die Schüler einen Bericht oder erstellen eine Präsentation, die im Fach Gemeinschaftskunde in die Schulnote mit eingehen. Die betreffenden Lehrer informieren die Schüler dementsprechend.

Die Berufserkundung ist eine schulische Veranstaltung!

Die Schülerinnen und Schüler sind unfallversichert, benötigen aber eine zusätzliche Haftpflichtversicherung. Diese wird entweder durch die freiwillige Schüler-Zusatzversicherung oder durch eine private Haftpflichtversicherung geboten. Eventuell entstehende Fahrtkosten zu den Unternehmen müssen von den Teilnehmern getragen werden.

SchülerInnen, die während der BOGY – Erkundungswoche einen Auslandsaufenthalt haben, schreiben Ihren Bericht in Absprache mit dem betreffenden Fachlehrer über ein diesbezügliches Thema.

Bei Erkrankung müssen der Erkundungsbetrieb und die Schule umgehend informiert werden.

Für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.

Die Schüler/Innen sollten sich bis spätestens Januar 2019 einen Erkundungsplatz gesucht haben. Aber : je früher, desto besser, denn auch alle anderen Schulen haben eine Berufserkundungswoche!

Sobald ein Platz vorhanden ist, müssen die SchülerInnen die ausgefüllte und von den Erziehungsberechtigten unterschriebene Zustimmungserklärung der Eltern bei Frau Schumacher oder Herr Heinzelbecker abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Sophie Schumacher und Matthias Heinzelbecker