„bunt statt blau“ – Plakatausstellung im Schulzentrum West eröffnet

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Bereits vor zehn Jahren hatte die DAK-Gesundheit unter dem Motto „Kunst gegen Komasaufen“ einen Plakatwettbewerb unter Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren gestartet. Am Dienstag, dem 04.02.2020, wurde die Jubiläumsaustellung mit dem Titel „bunt statt blau“ im Schulzentrum West offiziell eröffnet in Anwesenheit der beiden Schulleiter Ralph Schröder (Erasmus-Widmann-Gymnasium) und Thomas Kuhn (Gemeinschaftsschule), des Fachbereichsleiters Frühkindliche Bildung, Schule und Sport Christoph Klenk sowie zahlreicher Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler beider Schularten. Die Plakate der aktuellen Bundes- und Landessieger sowie die Gewinnerbilder aller Vorjahre sind bis zum 14.02.2020 auf der „Schulstraße“ des Schulzentrums West zu besichtigen.

Regina Meißner, Schulsozialarbeiterin an der GMS, erläuterte in ihrer Eröffnungsrede den Anwesenden Sinn und Zweck der Ausstellung. Die Plakate, auf denen Jugendliche eindrucksvoll in Bild und Schrift die teils katastrophalen Folgen von Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen illustrieren, machten natürlich auf das Problem Alkoholmissbrauch aufmerksam, dienten aber zugleich der Präventionsarbeit. Angesichts der erschreckenden Zahl von 22.000 Jugendlichen, die bundesweit jährlich wegen einer Alkoholvergiftung stationär behandelt werden müssten, sei Prävention in der Schule umso wichtiger. So sei die Ausstellung der DAK-Gesundheit zugleich Rahmen und Hinführung zu den Suchtpräventionstagen für alle siebten Klassen am 06. und 13. Feb. 2020. Unter dem Motto „Such(d)ich?“ bietet ein Team aus Lehrerinnen und Schulsozialpädagoginnen beider Schularten (Sarah Frohmader, Karolina Gubala (EWG), Katrin Brucker, Regina Meißner, Nicole Oursin und Laura Wessely (GMS)) unterschiedliche Workshops zu den Themen Alkohol- und Drogenmissbrauch an.

Es bleibt zu hoffen, dass die Schülerinnen und Schüler das Angebot ernsthaft wahrnehmen und so ein Beitrag geleistet werden kann, die erhebliche Anzahl jugendlicher Suchtopfer zu verringern.

Klaus Hirschmann

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