Auch im nächsten Schuljahr wird das Erasmus-Widmann-Gymnasium wieder 5-zügig sein, die hohen Anmeldezahlen an der Schule sind sehr erfreulich. Entsprechend gut gefüllt war die Aula trotz sommerlicher Hitze mit Eltern, Angehörigen, Kolleginnen und Kollegen und natürlich den Hauptakteuren: den zukünftigen Fünftklässlern.
Nach dem musikalischen Auftakt des Unterstufenorchesters unter Leitung von Rainer Kindermann und einem kleinen Theaterstück der 5a unter Leitung von Charlotte Engelhardt, das die Neuankömmlinge neugierig auf den Besuch der neuen Schule machte, begrüßte Christiane Scheife, die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende, alle Anwesenden mit ihrer Interpretation der Abkürzung EWG: E für Entdecken, W für Wir und G für Gestalten. Sie bezog sich dabei auf das vielfältige Angebot der Schule mit zahlreichen AGs und das gute Schulklima mit Kooperations- und Gestaltungsmöglichkeiten. Hier sprach sie zugleich die Eltern an und warb für die Bereitschaft, sich künftig in der Elternarbeit zu engagieren, um weiterhin ein gelingendes Miteinander zwischen Eltern, Schulleitung und Kollegium zu gewährleisten.
Nach dem Redeauftakt war der mit Spannung erwartete Moment für die neuen Schülerinnen und Schüler gekommen: In welche Klasse komme ich? Wer wird meine neue Klassenlehrerin/-lehrer sein? Komme ich mit meinen Freunden/Innen in eine Klasse?
Diese drängenden Fragen beantwortete die Abteilungsleiterin Stephanie Zigan, die fortan durch das von ihr organisierte Programm des Nachmittags führte. Namentlich aufgerufen, durften die künftigen Fünfer sich auf der Bühne neben ihren neuen Klassenlehrertandems und den zugehörigen Paten/Innen versammeln. So konnten die Angehörigen im Publikum schon die ersten inoffiziellen Klassenfotos machen. Ute Mollenhauer und Pia Härder übernehmen die 5a mit 27 Schülerinnen und Schülern, Gülden Göktas und Barbara Laber die 5b (26), Lea Götzelmann und Felix Brenner die 5c (27), Johannes Gahm und Karolina Gubala die 5d (29), schließlich Jana Seeber und Karin Wieland die 5e (26). So mancher Wunsch ging offensichtlich in Erfüllung, wie dem ein oder anderen Jubelruf zu entnehmen war.
Während sich die neu zusammengesetzten Klassen mit ihren Lehrkräften und Paten/Innen
in ihre Klassenräume zurückziehen durften, um die Räumlichkeiten der Schule und sich bei kleinen Spielen näher kennenzulernen, startete für die Eltern und Angehörigen das Informationsprogramm. Den Auftakt machte Johannes Gahm, der mit den beiden Mentorinnen Theresa Dieter (Klasse 9) und Helen Glantz (Klasse 10) die offene Ganztagesschule präsentierte. Helen schilderte den Ablauf der Hausaufgabenbetreuung, die immer mittwochs nicht nur mit zu erledigenden Hausaufgaben, sondern auch mit Spiel und Spaß die kognitiven und sozialen Kompetenzen fördert. Theresa gab Einblicke in die Lernwerkstatt, eine gezielte Unterstützung in den Kernfächern M, D, E, ab der sechsten Klasse auch L, die unter Mentoren- und Fachlehrkraftbegleitung donnerstags stattfindet.
Die Leiterin der Mensa Heike Klau verwies in ihrer Vorstellung auf das reichhaltige Essensangebot mit drei Menüs, das stets aus regionalen Produkten frisch gekocht wird, darunter immer ein vegetarisches. Für das qualitativ hochwertige Angebot spricht der rege Zulauf der Schülerinnen und Schüler (SuS) sowie Lehrkräfte. Damit das Essen auch weiterhin bezahlbar bleiben kann, warb Heike Klau bei den Eltern um ihr ehrenamtliches Engagement.
Silvia Hocher präsentierte in ihrem Vortag die Schulbibliothek, die im Verbund mit der Stadtbibliothek nicht nur ein reiches Angebot an Büchern und Medien aller Art vorhält. Sie versteht sich auch als Lern- und Aufenthaltsort, der mit Sonderaktionen wie Leseförderung, Autorenlesungen, einem Leseclub und Klassenführungen den SuS das Lesen und das Bibliothekswesen näherbringen möchte.
Das wichtigste Kommunikationsinstrument der Schule, den Schulmanager Online, stellte als Mitglied des Vertretungsteams Melanie Illich vor. Unterschiedliche Module wie Krankmeldungen, Beurlaubungen, Kalender und Klassenarbeiten erlauben es den Eltern und SuS, auf einfachem digitalen Weg mit Lehrkräften und der Schulleitung in Kontakt zu treten und umgekehrt wichtige Informationen über Neuigkeiten und Änderungen im Schulalltag schnell zu bekommen. Weil dieses Werkzeug so wichtig ist, bat Melanie Illich die Eltern eindringlich darum, über die bereits jetzt zur Verfügung gestellten Zugangsdaten einen Account für sich und – getrennt davon – für die Kinder zu erstellen.
Zum Abschluss erläuterte Stephanie Zigan den Eltern die wichtigsten Punkte der aufwendig gestalteten Informationsbroschüre, die alle Kinder in ihren „neuen“ Klassen ausgeteilt bekamen. Hier finden sich die gerade für die ersten Schultage elementaren Informationen zu den Buslinien, dem Schulplaner, dem benötigten Schulmaterial usw., kurzum zu allem, was man für den Anfang benötigt.
Das rund 90-minütige Programm bot wirklich alle grundlegenden Informationen, damit einem gelingenden Schulstart nichts im Wege steht. Um alles besser verarbeiten zu können, hatten die Eltern der Klassen 5a und 5b ein buntes Büffet im Schulhaus vorbereitet. Hier gab es die Möglichkeit, mit anderen Eltern und Lehrkräften ins Gespräch zu kommen und vielleicht die eine oder andere Frage los zu werden.
Aus Sicht der Schule und – wenn man zufriedene Gesichter so werten darf – auch der Eltern eine gelungener Begrüßungsnachmittag für die neuen Fünftklässler.
Text: Klaus Hirschmann
Bilder: Jochen Schmidt







