Kunst im öffentlichen Raum – virtuell

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Ergebnisse aus dem Kunstunterricht der Klasse 7c

 

Die farbstarken, monumentalen, abstrahierten Tierformen eines Alexander Calder faszinieren nach wie vor als spannende Kunstwerke im öffentlichen Raum. Diese „Stabiles“ sind die statischen, unbeweglichen Werke im Gegensatz zu Calders berühmten Mobiles. Oftmals assoziiert man Tiere und deren Charakter in den Formen, Farben und Posen.

Dieses Wissen war die Basis für die eigenkreative Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler. In Anlehnung an Spielzeug-Tierfiguren entstanden vereinfachte, charakteristische Formen. Es wurden minimalistische Standmöglichkeiten konzipiert und das ganze dann nach einem eigens geschaffenen Schnittmuster auf Modellbaukarton übertragen. Mit Schere, Cuttermesser und Laubsäge wurden die Einzelteile ausgeschnitten, abgeschliffen, zusammengefügt und mit gezielt ausgewählter und angemischter Farbe angemalt.

Nach dem Motto „Kleines groß raus gebracht“ wurden dann schöne Freiflächen am und um das EWG abfotografiert. Diese bestückten die Schülerinnen und Schüler auf den iPads virtuell mit ihren Großplastiken. Dazu fotografierten sie die maximal 30 x 40 cm großen Arbeiten vor einem neutralen, einfarbigen Hintergrund ab. Das Foto wurde auf die Landschaft gesetzt, der Hintergrund freigestellt und dann die Größe und Position zur Landschaft festgelegt. Eine semitransparente Fläche auf den Untergrund aufgebracht erzeugt den Schatten, der die Illusion noch erhöhte.

Sybille Hellmer

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