Großen Andrang gab es auch in diesem Jahr beim „Tag der offenen Tür“ am Erasmus-Widmann-Gymnasium. Viele interessierte Eltern und Familienangehörige der künftigen Fünftklässler strömten zur Schule und lauschten in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula dem Einführungsprogramm. Nach dem musikalischen Auftakt durch den Unterstufenchor unter der Leitung von Daniel Bangert begrüßte Jochen Uhrhahn als kommissarischer Schulleiter das Publikum und warb für den Besuch des EWG, das mit seinem sehr breit gefächerten Angebot die besten Voraussetzungen für eine profunde Allgemeinbildung schaffe. Dr. Philip Hoffmann-Rehnitz, der Vorsitzende des Elternbeirates, erläuterte in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung und Funktion des Elternbeirates, rief zur Mitarbeit in dem Elterngremium auf und betonte die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Schulleitungsteam und engagiertem Kollegium. Damit es für die noch Viertklässler nicht zu lange wurde, gab Christiane Scheife, die stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende, mit organisatorischen Hinweisen den Startschuss für die Kinder, ihre neue Schule kennenzulernen. Jungen und Mädchen der fünften sowie Paten/innen der achten Klassen führten die „Neuen“ in verschiedenen Gruppen über das Schulgelände in die Sporthallen, zeigten ihnen wichtige Fachräume und zentrale Punkte wie die Bibliothek, die Schulsozialarbeit und das Schülerhaus mit Mensa und Aufenthaltsräumen für die Mittagspausen und AG-Bereiche. Für ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm sorgten unterschiedliche Fachschaften: Bodypercussion (Musik), Bewegungsparcours (Sport) und interaktives Theater (Unterstufen-Theater AG) waren ebenso im Angebot wie Knobelspaß (Mathematik), „Sich wohlfühlen, wie ein Fisch im Wasser“ (BK), eine Chemieshow, „Schau und mach mit!“ (Biologie) und die Lego-Roboter (NWT). Die einzelnen Programmpunkte wurden dabei nicht nur von Lehrkräften, sondern vor allem von Schülerinnen und Schülern begleitet, die ihren freien Samstagvormittag für die Schule „opferten“.
In der Aula präsentierte unterdessen die Abteilungsleiterin Stephanie Zigan den Eltern in Umrissen das Profil der Schule. Ihr Schwerpunkt lag auf dem gelingenden Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule. Hier zeigt sich das EWG bestens vorbereitet: Die Kinder werden altersgerecht mit einer Stundentafel von 28 (Klasse 5) bzw. 30 Stunden (Klasse6) verlässlich bis 12 Uhr mittags unterrichtet, nur dienstags findet Nachmittagsunterricht bis 15:20 Uhr statt. Darüber hinaus gibt es das freiwillige Angebot der offenen Ganztagesschule mittwochs und donnerstags am Nachmittag mit Hausaufgabenbetreuung und Lernwerkstätten, die von Schülermentoren mit Lehrkraftbegleitung organisiert werden. Schüler und Eltern können über den Schulmanager online, das Kommunikationstool der Schule, jederzeit mit den Lehrkräften in Verbindung treten. Zudem gibt es mit dem aufwendig gestalteten Programmheft für den offenen Tag, dem gratis zur Verfügung gestellten Schulplaner sowie der noch ausführlicheren Informationsbroschüre, die alle Fünftklässler bei ihrem ersten Zusammentreffen mit ihren Klassenlehrkräften und Klassenkammeraden/innen vor den Sommerferien bekommen, eine Handreichung für die Eltern, die einen problemlosen Start an der neuen Schule gewährleisten sollte.
Im Anschluss daran konnten die Eltern und Angehörigen sich selbst ein Bild vom Schulleben und den Räumlichkeiten machen. In von Lehrkräften geführten Gruppen durchliefen sie neun Stationen, die Einblicke in Unterrichtsinhalte (Moderne Fremdsprachen, NWT bzw. neu NIT – Informatik kommt hinzu, Biologie und BK), Schulorganisation (Schulleitung, SMV, Freundeskreis, offene Ganztagesschule) und Ausstattung der Klassen- und Fachräume mit moderner Technik gaben. Das Profil der Schule gewann dadurch an Kontur. Die Sprachzertifikate DELE und DELF in Spanisch und Französisch, das Profilfach BK in der Mittelstufe sowie das Schülermentorenprinzip der Ganztagesbetreuung wurden durch eine lebhafte Vorstellung und den Dialog mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern unmittelbar fassbar – vielleicht auch eine gute Entscheidungshilfe für die Schulwahl.
Um diese vielfältigen Eindrücke besser verarbeiten zu können, hatten die Eltern zum Abschluss des Tages die Möglichkeit, in der Mensa bei einem reichhaltigen Buffet, das in diesem Jahr von den Eltern der Klassen 5d und 5e in Koordination mit dem Elternbeirat zusammengestellt wurde, in einen Gedankenaustausch mit anderen Eltern und Lehrkräften zu kommen. Die positiven Rückmeldungen vieler Eltern und der reibungslose Ablauf der Stationenläufe – mit viel Aufwand und Herzblut geplant und organisiert von Stephanie Zigan – sind Zeichen für einen gelungenen „Tag der offenen Tür“ am EWG.
Bericht: Klaus Hirschmann
Bilder: Matthias Imkampe












