Volkstrauertag 2020: Fünf Zwölftklässlerinnen schreiben tolle Texte!

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Poetry Slam: Emilie Niess und Ilka Stadelmann

Dialog „Ein Gespräch in einem Cafe“; Carolina Reutter und Josefine Breuninger

Gedanken zum Volkstrauertag – Rede: Clara Hölzel

 

Und für Leserinnen und Leser finden sich hier in derselben Reihenfolge die Texte. Schade, dass sie nicht gehalten werden konnten …

POETRYSLAM

Erzähl mal

Den Kopf gesenkt, die Ohren offen, einfach nur aufs sichere Ankommen hoffen. Sie hat Dreck im Haar und Erde an den Händen. Die Tasche in der Hand und das Gewicht der zerbrechenden Welt auf den Schultern, Der Puls rast, schießt in die Höhe und die Flugzeuge tun es ihm gleich. Durchbrechen die Wände des Schalls, des Möglichen, die Grenzen der Humanität. Umgeben von Licht und Wärme, die ihre Illusion, des schimmernden Scheins als bald durch das Krachen der Trümmer verlieren und ihre Hoffnungen und Träume unter sich begraben. Das Krachen und Klirren in den Ohren, den Schmerz im Herzen kriecht sie weiter und weiter voran. Zu jung, um zu verstehen was da mit der Welt passiert, die sich aus den Angeln hebt, die Grenzen allem Gekannten und sich selbst zersprengt. Zu Mittag gibt es Rübensuppe, wie gestern und vorgestern und vorvorgestern auch. Wenn sie genau überlegt kennt sie nichts anderes als Rübensuppe, ihr Dasein geprägt vom Geruch der wässrigen Brühe, die als Flutwelle so viele mit sich reißt. Sie durchspült ihre Adern, ihre Organe, ihr ganzes Hirn, verwischt alle Gedanken an Glück und grüne Wiesen auf denen Kinder ihres Alter spielen sollten. Statt Sand hat sie Dreck an den Händen und kriecht weiter und weiter voran.

Neue Zeit, neues Leben, sowas wie Krieg wird`s bei uns schon nicht geben, ich mein… sieh dich doch mal um. Krieg, was ist das überhaupt denkt er sich und dreht John Lennon im Radio lauter auf. Er lümmelt sich in seinen Ledersitz, und beschwert sich mal wieder, dass es keine Sitzheizung gibt. Und überhaupt, wieso geht das Bluetooth schon wieder nicht? Die Welt rauscht draußen am Fenster an ihm vorbei, blau grün und grau, ein Gemisch aus Farben und Tönen und Gerüchen, so wunderbar durch das Autofenster abgefiltert, abgemildert, auf ein erträgliches Maß herabgebrochen. Auf dem Weg zum Kuchenessen, Sahne schlemmen und sich an Omas Wein ergötzen. Mangel? Noch nie gehört, bis auf den Eisenmangel, den ihm der Arzt neulich diagnostiziert. Dann eben heute etwas mehr Braten, das hilft bestimmt. Einatmen, ausatmen, Omas frische Wäsche und den Geruch von Heimat in der Nase spüren. Ankommen, wohlfühlen, die Geborgenheit genießen, die das gelbe Haus ihm gibt. Sie steht in der Tür und Wärme umgibt sie, die Welt scheint perfekt, so wunderbar warm und hell, ein vollkommener schimmernder Schein des Seins. Kaffee, Sahne, Sachertorte, Apfelkuchen und Kakao, alles handgemacht mit Liebe, in ihren Augen glänzt der Stolz. Oma sieht sorglos aus, doch ist sie ihre Sorgen wirklich los?

Bilder schießen vorbei wie Kampfflugzeuge, die Türklingel wird zum Sirenengeheul. Erinnerungen kommen, Erinnerungen bleiben, verfolgen sie, lassen sie nicht los, packen sie wie die rauen Hände all der fremden Männer. Die Schlinge aus Kaffee, Sahne, Sachertorte, Apfelkuchen und Kakao legt sich um ihren Hals, raubt ihr den Atem. Farbexplosion, Geschmacksparadies, alles verblasst im wässrigen Grau der faden, mageren Rübensuppe, deren pelzige Klauen sich um ihre Zunge legen, als wäre es gestern gewesen. Gestern und nicht vor 75 Jahren. Vor 75 Jahren, als der Alltag geprägt war von Hunger, Angst und Gewalt. Gewalt, die die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft sprengt und für alle unvorstellbar bleibt, die sie nicht erfahren haben, die dabei waren, am eigenen Leib spüren mussten, dass Mensch und Menschlichkeit auch unabhängig voneinander existieren. Die Erinnerung ein kleiner lodernder Funke, tief im Innern, der manchmal entfacht wird, durch die, die mehr wissen wollen, mehr hören, mehr mitfühlen, und manchmal gut verschlossen bleibt, die Lippen versiegelt, der Schlüssel auf dem Grund des Meers aus Schmerz.

Wir versuchen zu tauchen, zu schwimmen, zu verstehen und dennoch bleiben es Erfahrungen, die wir nicht nachempfinden können, es zum Glück nicht müssen. Erfahrungen, die auch trotz der besten Geschichtsbücher in den besten Geschichtsstunden, erklärt von den besten Geschichtslehrern immer mehr zur Abstraktion werden. Erfahrungen, die unsere Herzen berühren, uns betroffen machen, aber häufig ein Gefühl von „Ich bin ja nicht betroffen“ auslösen. Doch das sind wir, wir alle. Es ist nicht irgendeine Geschichte, aus irgendeinem Geschichtsbuch, erzählt von irgendwelchen Leuten. Es ist unsere Geschichte, erzählt von unseren Familien, den Leuten, die wir lieben und betrauern. Um die wir Tränen weinen und deren Schicksal die Wut in uns zum Kochen bringt. 75 Jahre sind kein abstraktes Konstrukt, sie sind ganz nah, wenn wir aufpassen, zuhören, uns einlassen auf das, was uns da zu vermitteln versucht wird. Uns einlassen auf all das Leid, den Schmerz und uns nicht vor den lodernden Funken verstecken, bis sie komplett verlöschen, gebändigt und beseitigt durch den Lauf der Zeit.

Sie setzt sich hin und nimmt den Jungen auf den Schoß, hält ihn ganz fest, gibt ihm Geborgenheit, die ihr nie gegeben war. Und dann erzählt sie vom kriechen und kämpfen, der Rübensuppe und den rauen Händen. Sie erzählt und erzählt, entfacht ein Feuer der persönlichen Intimität, das dem Grauen Gesichter gibt, es funkeln lässt und dessen tausend Stimmen zur Vernunft mahnen, denn nur wenn wir zuhören, uns auseinandersetzen mit dem, was da geschah, und uns die letzten Geschichten derer anhören, die wirklich berichten können wie es war, nur dann können wir auch richtig gedenken, trauern und die Warnung verstehen. Der Junge sieht in Omas glänzende Augen, sieht das lodernde Feuer und beschließt seit diesem Tag, ein Fackelträger zu sein für all jene, denen es nicht mehr möglich ist all die Geschichten von denen zu hören, die an ihnen litten.

Emilie Niess und Ilka Stadelmann

Inwiefern wir Fackelträger sein können, oder manche von uns auch Feuerlöscher, darauf werden Carolina und Josefine nun in Form eines Dialoges eingehen.

DIALOG:

Ein Gespräch in einem Café

A: Hast du die Nachrichten der letzten Wochen gehört? In Frankreich wurden schon wieder 4 Menschen Opfer terrorostischer Attentate. Es ist schrecklich, dass Europa immer unsicherer wird. Man kann bald nicht mehr vor die Tür. Daran ist die weltverbesserischere Willkommenspolitik schuld. Wir können doch nicht alle aufnehmen! Man sieht ja wer da kommt…

B: Ja, das ging nicht an mir vorbei, dass ist schrecklich. Jedoch kann man nicht über medial überrepräsentierte Einzelfälle, die Angst und Unsicherheit in der Gesellschaft schüren, auf das Verhalten von 1,1 Millionen Menschen projizieren. Genau wie wir es schlimm finden, dass Menschen aus ideologischen Motiven ermordet werden, so finden es auch die Flüchtenden, die hier Asyl erhalten haben. Sie kommen hier her, um Frieden zu finden, weil in ihrer Heimat Krieg, Terror und Perspektivlosigkeit herrscht und müssen dann feststellen, dass auch Europa davon nicht ganz verschont wird.

A: Der Krieg ist doch schon seit 75 Jahren vorbei. Seitdem herrscht Frieden und natürlich gibt es im Osten immer wieder mal Konflikte, aber das ist ja nicht mit damals zu vergleichen. Dank der Globalisierung hat jeder neue Möglichkeiten bekommen, sein Leben selbst zu gestalten und wenn manche diese nicht ergreifen, kann man ihnen auch nicht mehr helfen. Deutschland kann nicht die Welt retten!

B: Krieg ist und war nie vorbei, nach dem zweiten Weltkrieg folgten unzählige weitere Kriege und im 20. Jahrhundert sind 25 Millionen weitere Menschen dem Krieg zum Opfer gefallen. Nur weil es uns hier in Europa so gut geht und Krieg sowie Terror für die meisten nur über die Medien real wird, erweckt es den Anschein, dass das Schlimmste bereits hinter uns liegt. Leider spiegelt dies nicht die Realität wider und schaut man ein bisschen über die Landesgrenzen hinweg, sieht die Welt für viele Menschen ganz anders aus. Deswegen sind 80 Millionen Menschen auf der Flucht, das sind so viele wie die deutsche Bevölkerung, und es sind auch so viele wie noch niemals zuvor. Krieg und Flucht sind also leider noch nicht vorbei.

A: Was hat das denn mit mir zu tun? Das ist doch nicht meine Schuld und auch nicht meine Verantwortung! Es gibt auch in Deutschland genügend arme Leute, da muss man nicht einmal über die Grenzen hinwegsehen und meinen, man wäre ein Weltverbesserer – dann tu doch was. Ich zahle keine Steuern, dass deutsche Bürger in Armut leben und die Regierung gleichzeitig denkt, man könne allen helfen, die ins Land kommen.

B: Es geht nicht um Schuld, sondern um Respekt. Warum sind deine Trauer und Nächstenliebe selektiv. Ab welcher Entfernung hört die Hilfe auf? Anderen das Überleben zu ermöglichen, bedeutet nicht, dass andere vergessen werden. Das Leid der Flüchtenden wird nicht weniger, weil andere Menschen auch Leid erfahren. Es geht nicht nur darum, dass theoretisch diskutiert wird, wer es schlimmer hat und wer es mehr verdient hätte, sondern darum, dass praktisch was getan wird und Menschen gerettet werden. Natürlich ist es falsch, dass Leute in Deutschland auf dem Existenzminimum balancieren müssen und es ist ein Problem, welches definitiv zu wenig Handlung erfährt, doch wir sind mit mehr als einem Problem, das Handlungsbedarf erfordert, konfrontiert.

A: Respekt? Die respektieren, welche auf meinen Kosten leben? Eigentlich gebührt der Respekt mir und allen anderen, die einstecken müssen. Respekt allein rettet keine Leben. Was soll das denn bringen? Und soll ich jetzt jedem verlorenen Leben hinterher trauern? Das bringt denen auch nichts mehr und mir nur unnötige zusätzliche Sorgen. Bei mir ist auch nicht alles super.

B: Respekt ist der Grundbaustein, einer friedlichen Gesellschaft, denn erst wenn du dein Gegenüber respektierst, erkennst du, dass sein Leben wertvoll und wichtig ist. Sobald Menschen dies erkennen, sind sie nicht mehr blind für das Leid anderer und können nicht mehr darüber hinwegsehen. Respekt gilt nicht der Nationalität, sondern den Menschen. Durch Trauer können wir unseren Respekt zum Ausdruck bringen und zeigen, dass jedes verlorene Leben eines zu viel ist. Im ersten Moment mag Trauer lähmend und erdrückend sein, doch selbst aus Trauer kann man Motivation zum Handeln schöpfen. Nur wer Empathie empfindet, kann sich in jemanden hineinfühlen und entwickelt dadurch das Bedürfnis zu helfen und zu handeln.

A: Leute, die anderen helfen, erlebe ich heutzutage ja fast gar nicht mehr. Im Gegenteil, wird unsere Welt nicht immer egoistischer? Selbst die, die sich groß als „sozial“ darstellen, sind im Endeffekt doch nur auf ihr eigenes Wohl und die Anerkennung bedacht. Außerdem fällt mir das mit der Empathie so schwer… Es ist einfach nicht vorstellbar, wie es ist, immer in Angst vor Angriffen und Gewalt leben zu müssen.

B: Ja, der Gedanke daran ist uns so fremd und wir wollen uns damit eigentlich auch nicht auseinandersetzen. Das wichtige ist jedoch, dass wir uns bewusst machen, wie gut es uns eigentlichem geht. Das Leben in Frieden ist ein Privileg, das eigentlich kein Privileg sein sollte. Frieden ist nicht etwas, das manche verdienen und andere nicht. Darum hilft dir dieses Bewusstsein und die Dankbarkeit auch, diese Empathie für andere zu empfinden. Frieden ist eine wichtige Basis im Leben der Menschen und deshalb ist es gut, wenn jeder Einzelne von uns Möglichkeiten findet, dazu beizutragen.

Carolina Reutter und Josefine Breuninger

REDE:

Volkstrauertag

Ich begrüße Sie alle zum diesjährigen Volkstrauertag, 75 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Mein Name ist Clara Hölzel und mit mir sind heute noch Ilka Stadelmann, Emilie Nieß, Carolina Reutter und Josefine Breuninger gekommen. Wir alle sind Schülerinnen des Erasmus-Widmann-Gymnasiums in Schwäbisch Hall und haben unseren Beitrag im Rahmen der Auszeichnung unserer Schule „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ vorbereitet. Betreut hat uns dabei Herr Imkampe, vielen Dank dafür.

Weite Teile Europas liegen in Trümmern. Millionen Familien beklagen tote Angehörige. Das blutige Resümee des Ersten Weltkriegs, der in den Jahren von 1914 bis 1918 gewütet hat. Nach Kriegsende im Deutschen Reich engagieren sich Politiker und Vereine wie der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge für das Gedenken an die getöteten Soldaten auf deutscher Seite. Die Motive dafür sind unterschiedlich. Sie reichen von Heldenverehrung bis zu Anteilnahme mit den Angehörigen. Auch andere am Krieg beteiligte Nationen wie Frankreich und Großbritannien gedenken ihrer Toten. Sie erklären den Waffenstillstandstag, den 11. November, zum Gedenktag.  Es hat eine geraume Zeit gedauert, bis in der Bundesrepublik ein solches Totengedenken möglich geworden ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg, nach Millionen von Toten, darunter auch zahlreiche n Zivilisten, und nach dem Völkermord an den Juden, auch an den Sinti und Roma, war für viele Deutsche ein ehrenvolles öffentliches Gedenken an Menschen, die während des Militärdienstes ihr Leben gelassen hatten, nicht möglich. Diese Trauer ist mit einer Selbstreflexion verbunden gewesen, mit dem Eingestehen von Schuld, selbstverständlich auch mit Respekt vor den Opfern. Vor allzu vielen Kriegerdenkmälern hatte es in der Vergangenheit zu oft ein „Heldengedenken“ gegeben, allzu oft hatten dort nicht Trauer und Friedensliebe, sondern Revanchegedanken und Revisionsgelüste die Veranstaltungen geprägt.

Umso bedeutungsvoller ist es, dass der Volkstrauertag seit 1952 in Deutschland ein staatlicher Gedenktag ist und zu den sogenannten stillen Tagen gehört. Er wird zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und hat seit jeher eine politische Dimension. Früher wurde an die getöteten deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs erinnert. Gedacht wird heute an alle Toten von Krieg und Gewaltherrschaft. Gut 100 Jahre sind seit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, 75 Jahre seit Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen. Gedenkveranstaltungen und Publikationen haben uns in jüngster Zeit noch einmal mit der „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ und ihren Folgen konfrontiert: mit der ungeheuren Zerstörungskraft industriell geführter Kriege. Mit der Blindheit, mit dem Hass und der Gewalt, die aus nationaler Hybris und ideologischer Verblendung erwuchsen. Mit Revanchegelüsten. Mit Massenmorden. Mit dem millionenfachen Tod von Kriegsgefangenen durch unmenschliche Behandlung, Hunger und Seuchen. Mit der massenhaften Vergewaltigung von Frauen. Mit der Vertreibung ganzer Bevölkerungsgruppen aus ihrer Heimat. Trotzdem ist dieser Tag ist kein alter Zopf. Jedes Jahr wird er aktueller, wenn man in die Welt hinausschaut. Millionen Menschen leiden unter Kriegen, Bürgerkriegen, Flucht, Vertreibung, Hunger und Gewalt, auch, oder erst recht wieder im Jahr 2020. Geschichte wiederholt sich nicht. Wohl aber wiederholen sich menschliche Verhaltensweisen – im Guten wie im Bösen. Als Nachgeborene sind wir berührt von den Dokumenten des individuellen Leids, der individuellen Schuld, auch der individuellen Tragik. Im Verhalten von einst erkennen und fühlen wir das Menschenmögliche von heute – gleichgültig, welcher Ethnie, Nation oder Religion wir angehören.

Seit fünfundsiebzig Jahren leben viele Millionen Europäer im Frieden. Fünfundsiebzig Jahre, in denen Söhne und Töchter der Gefallenen Abstand vom Leid gewinnen und die Enkel und Urenkel ohne Krieg leben konnten. So hat sich der Blick auf die Trauer im Laufe der Jahre geweitet. So  drängt sich für uns doch eher neben der Trauer und der Erinnerung an die Gefallenen die Erinnerung an die historischen Umstände in den Vordergrund. Diese Momente des Innehaltens verlangen meiner Meinung nach nach einem Ort des Gedenkens, um sie spürbar zu machen.   Deswegen sind wir heute hier. Deswegen gedenken wir heute gemeinsam den Toten, die uns am Herzen liegen. Deswegen gebührt ihnen Respekt und deswegen sollte dieser Tag auch in Zukunft wichtig bleiben. Zugegebenermaßen musste auch ich erst einmal über den Tag recherchieren, da ich in Zeiten des Friedens und der  internationalen Solidarität wohlbehütet aufgewachsen bin und stimme Albert Schweizer darin zu, dass Soldatenfriedhöfe endlich die großen Prediger des Friedens sein mögen. Nur so kann Frieden beständig sein. Dafür tragen wir gemeinsam Verantwortung.

Nun sollen die Urenkel der im Krieg lebenden Generation gedenken, ihnen Respekt zollen,  die wichtige Erinnerung wahren. Wie abstrakt das sein mag, werden Ilka und Emilie nun anhand eines Poetry Slams veranschaulichen.

Clara Hölzel

 

 

 

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