Schüler besuchen ihre Werke in der Schulkunstausstellung

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Im Foyer des Landratsamtes Schwäbisch Hall schwebt seit zwei Wochen ein Vogelschwarm aus Papier über den Köpfen der Besucher. Schon beim Aufbau hat er den Mitarbeitern sehr gefallen. Die Federn sind farbige Abdrücke von Blättern verschiedener Pflanzen.

Vergangenen Donnerstag (1. März) hat die Klasse 5a des Erasmus-Widmann-Gymnasiums die Ausstellung besucht. Stolz deuten die Schüler/innen auf ihre Werke aus dem Kunstunterricht. Die Ausstellung zeigt Werke aller Schularten im Landkreis Schwäbisch Hall zum Thema Bild-Material-Objekt. Toll, was es da alles zu sehen gibt, sagen die Schüler. Von Tieren, Porträts, Architekturmodellen bis zu abstrakten Bildern ist alles dabei. Vom Bild zum Objekt, jeweils aus interessanten Materialien hergestellt. Am meisten beschäftigt sie die Weltkugel, die mit Plastikmüll überhäuft wurde. Aber auch das Treppengeländer des Bildhauers Karl Henning Seemann zur Gelbinger Gasse hin hat es der Schulklasse angetan: spielerisch reihen sie sich ein in die Kette der bronzenen Figuren, die vergeblich versuchen, einen störrischen Esel an einem Seil die Treppe hinaufzuziehen. Ob sie es gemeinsam schaffen werden? Die Ausstellung ist noch bis zum 15. März zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes zu sehen. Das Schulkunstprogramm ist ein besonderes inklusives Projekt des Kultusministeriums Baden-Württemberg, das alle zwei Jahre mit regionalen Ausstellungen beginnt und in eine Landesausstellung mündet. In zwei Jahren wird die Schulkunst Ausstellung turnusgemäß in Crailsheim stattfinden. Die Gelegenheit, in Schwäbisch Hall Einblicke in den Kunstunterricht aller Schulen zu bekommen, ist also erst wieder in vier Jahren gegeben

Hedwig Maier

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