„Schreibspuren“ in Marbach: Hanna und die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg

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Zwei Wochen bin ich jetzt wieder daheim, seitdem ich die Faschingsferien in Marbach in der Kulturakademie verbracht habe. Als ich von meinem Deutschlehrer letztes Jahr vorgeschlagen worden bin, an dem Schreibkurs teilzunehmen, wusste ich ehrlich gesagt noch nicht genau, was das überhaupt ist und wie alles ablaufen würde.

Rückblickend bin ich unglaublich froh, dass ich den Bewerbungstext (dieses Jahr zum Thema Stadt) geschrieben habe und angenommen worden bin, denn es war wirklich eine sehr tolle Zeit dort. Insgesamt war ich zwei Wochen in Marbach, eine in den Sommerferien und eine in den Faschingsferien. Die Unterkunft im Hotel und das Essen waren für die Teilnehmer*innen kostenlos, da alles von der Kulturakademie übernommen wurde. Es gab für jeden Tag ein volles Programm. Wir haben z.B. das Geburtshaus von Schiller angeschaut, waren im Literaturarchiv, haben eine Nachtwanderung und eine Stadtrallye gemacht, waren Pizza essen, es gab einen Kinoabend und zwei Autorenlesungen, – besonders gut hat mir dabei Tilman Ramstedt gefallen, seine Lesung war witzig.

Zudem haben wir an jedem Tag eine bestimmte Zeit geschrieben, hauptsächlich Geschichten aber auch ein paar Gedichte. Dabei haben wir Unterstützung, Hilfe und Rückmeldung von zwei Autoren bekommen (Nadja Küchenmeister und Matthias Göritz). Die Texte der einzelnen Teilnehmer waren super, wir haben auch viel voneinander gelernt.

Am Ende der letzten Woche sind wir alle nach Stuttgart gefahren, wo in der Liederhalle eine Abschlusspräsentation aller Gruppen (auch aus den Bereichen Musik, Mint und Kunst) stattfand. Natürlich konnten wir nicht unsere ganzen Texte lesen, dafür hätte die Zeit gefehlt, aber wir haben eine Vorstellung vorbereitet, in der jeder einzelne Sätze aus seinem Text in einer Art „Performance“ präsentiert hat. Außerdem haben wir einen Stand zum Thema „Stadt“ vorbereitet, an dem ebenfalls unsere Texte zu lesen waren.

Ich habe neue Freunde kennengelernt und die Zeit dort auf jeden Fall sehr genossen. Ich kann das Ganze wirklich weiterempfehlen.

Hanna Straßer

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